Nach Wintereinbruch und Sturmfluten auf der Suedinsel hat das extrem schlechte Wetter nun auch uns erwischt – seit gestern haben wir 140km/h Windboen, ordentlich Regen, manchmal Hagel, tiefhaengende Wolken, es ist kalt…mit anderen Worten, bestes Wetter um drinnen zu bleiben und Sachen zu machen, die man schon ewig vor sich hergeschoben hat. Der Flughafen war zwischenzeitlich gesperrt und die kleinen Maschinen fliegen immer noch nicht. Als wir gestern zwischenzeitlich relativ gute Sicht hatten, haben wir ein paar Flugzeuge beobachtet, die versuchten zu landen, dann aber im letzten Moment doch wieder hochziehen mussten – man gut, dass ich heute nicht fliegen muss!
Seit meinem letzten Eintrag hat sich inzwischen auch einiges getan: mein Laptop ist wieder da (juhu!!), sogar vollkommen unversehrt und nichts fehlt, ich war noch einmal auf der Suedinsel und habe meine Feldarbeit beendet, seitdem bin ich staendig im Labor, spiele mit Statistik herum und bin im Grossen und Ganzen doch recht fleissig bei der Arbeit, so dass mein Abgabedatum im naechsten Jahr relativ realistisch ist!!

Meine grosse Schwester kommt in ein paar Wochen (yeah), davor bin ich noch ein Wochenende in den Sounds zum Erholen, ein Wochenende auf Mana Island zum Baeume pflanzen und ich werde demnaechst auch bei einem Pinguinprojekt mitarbeiten, dazu aber mehr, wenn es soweit ist.
Ich hab endlich auch wieder mit dem Klettern angefangen, einmal in der Woche, allerdings in der Halle, aber es macht ordentlich Spass und ist gut fuer die Arme!
So, mal sehen, ob ich noch ein paar schoene Bilder finde, ansonsten mache ich mich wieder an R und versuche, meine Statistik in den Griff zu kriegen.

Kaum ist die Katze aus dem Hause, tanzen die Maeuse auf dem Tisch (oder verloben sich)! Kurz nachdem ich ins schoene Koenigreich Tonga geduest bin, ahben sich meine Mitbewohner verlobt – also werde ich naechstes Jahr im Dezember doch tatsaechlich auf einer Kiwi Hochzeit tanzen! ich hatte aber auch eine schoene Woche auf Tonga, wo cih hauptsaechlich nichts gemacht habe. Schoen viele Kitschbuecher gelesen, an meiner Braeune gearbeitet, schwimmen, schnorcheln und die Insel erkunden. Und da die Insel recht klein ist, hat das auch nur fuenf Stunden gedauert in unserem Auto. Soviel gibt es daher auch gar nicht zu berichten, ich war ja nur zum Entspannen da. Die highlights: fischende Schweine, die bei Ebbe auf Krebs- und Muschelsuche gehen, Blowholes, wo die Wellen nur so durchrauschen und riesige Fontaenen machen, ein Schiffwrack, wo man super schnorcheln konnte, Ikahel Bier, Thanksgiving mit Hummer (mmhh), traditionelle Tanzshow am lesten Abend und nicht zu vergessen eine dreikoepfige Kokospalme!

